10 Tage Costa Rica: Route, Kosten & unsere Highlights

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Ein bisschen traurig bin ich schon. So lange haben wir uns auf Costa Rica vorbereitet, geplant, gefreut und nun liegen zwei wundervolle Wochen voller Erlebnisse bereits hinter uns. Unsere Highlights, die Route und was wir so ausgegeben haben, erfahrt ihr hier.

Die Route

Insgesamt haben wir nur 10 Tage Zeit um Costa Rica zu erkundigen. Das man bei so einem Zeitbudget nicht alles sehen kann ist klar. Daher hier auch schon mein erster Tipp wenn die Reisezeit knapp ist: konzentriert euch auf ein bis zwei Highlights und baut eure Route herum. Wir wollten unbedingt nach Tortguero und Cahuíta. So haben wir unsere Route also entsprechend geplant:

Tag 1: San José
Tag 2 – 3 : Tortuguero
Tag 4 – 6: Cahuíta
Tag 7: San José (Obwohl wir es rückblickend betrachtet an einem Tag nach Monteverde geschafft hätten von Cahuíta aus)
Tag 8 – 10: Santa Elena & Monteverde

Es gibt noch einiges, was wir gerne gesehen hätten: den La Paz Wasserfall zum Beispiel oder den Manuel Antonio Nationalpark, allerdings haben wir uns aufgrund der begrenzten Zeit auf unsere Favoriten eingependelt und konnten so einen ereignisreichen und dennoch entspannten Urlaub verbringen.

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Um von Ort zu Ort zu kommen, benutzen wir hauptsächlich Überlandbusse, die dich in jeden  Teil des Landes bringen können. Einzig und allein um nach Tortuguero zu kommen, fährt man ein Teilstück mit dem Boot.

Die Kosten

Costa Rica gilt als Schweiz Lateinamerikas. Das Busnetz ist gut ausgebaut, der Lebensstandard hoch. Das merkt man auch gerade an vielen Eintrittspreisen, bei denen es neben den „Local Prices“ (für Anwohner) auch nochmals den etwas höheren Touristenpreis gibt. Für uns war das aber vollkommen in Ordnung, denn es gibt viele Ecken in Costa Rica die sehr günstig oder gar kostenfrei sind. Wir kamen insgesamt pro Person mit einem Budget von 31,32 EUR pro Tag aus. Eine genaue Kostenaufstellung findet ihr hier. (<link)

Mit dem Bus durch Costa Rica

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Am einfachsten kommt man mit dem öffentlichen Bus durch Costa Rica. Viele Busunternehmen fahren dich hierbei quer durch das Land. Die Busse sind qualitativ mit dem deutschen Standard zu vergleichen (teilweise sogar mit Wi-Fi im Bus). Jedoch muss ich sagen, dass wir trotz unser Körpergroße die Beinfreiheit nicht allzu bequem fanden. Ihr könnt euer Gepäck übrigens ruhig im großen Gepäckfach unte dem Bus verstauen. Viele Busfahrer erwarten dies sowieso von euch und wir hatten keinerlei Probleme. Uns wurde hierfür auch nichts zusätzlich berechnet.

Einen sehr hilfreichen Beitrag hierzu haben Marie & Chris von Worldonabudget hier geschrieben, der mir in meiner Planung damals sehr geholfen hat. Diesen kann ich dir bei deiner Planung nur sehr ans Herz lagen

Währung in Costa Rica

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In Costa Rica zahlt man mit dem Costa Ricanischen Colón (Mehrzahl: colonés). Ein Euro sind dabei circa 661 colonés (Stand: Juli 2018). In vielen touristischen Orten wie zum Beispiel Monteverde werden auch US Dollar akzeptiert. Allerdings kann ich euch nur empfehlen mit dem Colón zu zahlen: zum einen bekommt ihr so einen besseren Wechselkurz beim bezahlen, da die Restaurants euch das Wechselgeld oft in Colón zurückggeben und hierbei geht euch einiges verloren. Zusätzlich haben wir bemerkt, dass gerade in Ortschaften wir Tortuguero oder Cahuíta vielerorts auch keine US Dollar akzeptiert werden.

Der Colon wird hierbei in 1000er Schritten angegeben: 1mil (1000), 2mil (2000), 5mil (5000), 10mil (10.000) und 20mil (20.000). An Münzen gibt es ebenfalls 1mil, 500 colones, 100 colones, 50 colones, 25 colones, 10 colones und 5 colones.

Übrigens: Sieht der Colón nicht  viel schöner aus, als US Dollar? 😉

Unsere Highlights

Vornweg: Für uns war dieser ganze Urlaub ein Highlight. Woran entscheidet man also, was sein absolutes Highlight war? In Monteverde zum Beispiel haben wir eine Kaffeeplantage besucht und waren im Nebelwald Ziplining. In Cahuíta gibt es einen unglaublich schönen Nationalplark, der direkt am Wasser entlang führt und in Tortuguero hat uns einfach das Flair am meisten verzaubert.

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Strand in Tortuguero

Tortuguero – der Ort an den die Schildkröten kommen. Nur mit Boot gelangt man in dieses kleine, hippe Dorf. Bunte Häuser, der gleichnamige Nationalpark, karibisches Flair. Hier läuft alles langsamer und entspannter ab. Hier könnt ihr mehr zu Tortuguero erfahren

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Nationalpark in Cahúita

Cahuíta – eine Kleinstadt an der Karibikküste. Wir waren sofort begeistert und waren nicht gerade begeistert als unsere Abreise näher rückte. Hier hätten wir locker noch mehrere Wochen verbringen können. Das Essen ist lecker und sehr von dem karibischen Einfluss geprägt, der Nationalpark umsonst und die allgemeine Stimmung sehr entspannt. Hier geht es weiter.

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Nebelwald von Monteverde

Monteverde war unser letzter und auch touristischer Stop. In Tortuguero und Cahuita hat man die Nebensaison gemerkt, hier jedoch wimmelte es von anderen Touristen (hauptsächlich übrigens Amerikaner). Nichtsdestotrotz ist Monteverde allein schon durch den Nebelwald lohnenswert. Leider haben wir nur ein Stück davon gesehen als wir Ziplinen waren (in der Nebensaison regnet es öfters), dennoch hat mir auch Monteverde sehr schön gefallen. Hier geht es weiter.

Sicherheit in Costa Rica

Wir haben teilweise Geschichten von anderen Reisenden gehört, das mir teilweise schon mulmig zumute war. Völliger Unsinn aber, wie sich heraus stellte. Wir persönlich finden Costa Rica sehr sicher. Costa Rica ist ein sehr gut entwickeltes Land und touristisch ebenfalls erschlossen. Solltet ihr euch trotzdem unsicher sein, kann ich euch nur empfehlen euch vorher beim Deutschen Auswärtigem Amt zu informieren!

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