Mit dem Schiff nach Sa Calobra

Abgelegen, idyllisch und märchenhaft – das sind die drei Worte mit denen ich das kleine Dorf Sa Calobra beschreiben würde und genau so beginnen wir den Reisebericht über diese kleine Fleckchen Erde.

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Den Ort Sa Calobra kann man über zwei Wege erreichen: per Auto über die windige Serpentinenstraße MA-2141 (hierbei fährt man je nach Verkehr eine halbe bis dreiviertel Stunde) oder mit dem Schiff.

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Wir hatten uns für die zweite Variante entschieden und fuhren relativ früh morgens mit einem Schiff von Port de Sóller aus. Die Überfahrt dauert ebenfalls circa eine halbe Stunde und kostet inklusive Rückticket ungefähr 30 EUR (dies kann natürlich von Anbieter zu Anbieter variieren).

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Die Überfahrt mit dem Schiff bietet einen traumhaften Ausblick auf die Küste von Mallorca: Klippen, Felsformationen, überall grün.

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In der Bucht führt ein Weg links ab zum Strand von Sa Calobra. Er beginnt relativ weitläufig mit Geländer entlang den Klippen und führt weiter durch eine kleine Art Höhle.

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Der Strand ist badesicher mit Kiessand. Neben einem kleinen Toilettenhäuschen gibt es auch eine kleine Notarzt- und Rettungsschwimmerstation (sehr hilfreich gegen Quallen, wir sprechen aus Erfahrung).

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Obwohl Sa Calobra gerade in den Sommermonaten und der Hauptsaison sehr voll und touristisch ist, kann ich einen Besuch dennoch nur empfehlen. Die Bucht und der Strand ist traumhaft.

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Marie und Chris haben hier übrigens einen tollen Beitrag über verschiedene kostenfreie Wanderwege auf Mallorca geschrieben. Ein Besuch lohnt sich.

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Klippenrundgang in Howth

Howth liegt etwas östlich von Dublin, im nördlichen Teil der Halbinsel Howth Head. Wer etwas Natur mit seinem Städetrip verbinden möchte, ist hier genau richtig.

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Anfahrt

Am einfachsten gelangt man mit der DART (Regionalbahn) nach Howth. Hierfür finde ich die Haltestelle „Tara Street“ am angenehmsten. Die Fahrt dauert circa eine halbe Stunde und kostet bei einem Return Tagesticket EUR 6,25 pro Erwachsener.

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Wenn man aus der Haltestelle heraus kommt, geht es links runter zum Claremont Beach und rechts runter befindet sich der Hafen. Einen Plan der verschiedenen Wanderwege findet man ebenfalls direkt an der Bahnstation.

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An Samstagen, Sonn- und Feiertagen findet übrigens immer der Howth Market statt, auf dem es neben lokalen Anbietern die Gemüse, Fleisch und Co. verkaufen auch mehrere Stände die sich auf leckere Muffins und Kuchen spezialisiert haben. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

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Der gesamte Klippenrundgang ist auch als Anfänger gut zu bewältigen. Insgesamt umfasst er eine Länge von rund 6km und kann innerhalb von 2,5 Stunden abgelaufen werden. Ich würde dir festes Schuhwerk empfehlen. Bevor wir den Rundgang gemacht haben, hatte es geregnet. Dadurch waren teile des Weges ohne Gummistiefel leider nicht passierbar.

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Je nach Wetterlage kann es auch sehr windig an den Klippen sein. Der Klippenrundgang ist übrigens größtenteils nicht eingezäunt.

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Man hat zwei verschiedene Möglichkeiten für den Cliff Walk: man kann die ganzen 6 km entlang wandern (dabei kommt man auch an einem Golfplatz vorbei), hier findest du eine Karte des gesamten Walks oder man läuft etwa nur 1/3 des gesamten Weges. Hier kommt man an einem Parkplatz vorbei, diesen überquert man und folgt dann dem natürlichen Straßenverlauf zurück nach Howth Village.

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Die Tour lässt sich übrigens ganz gut mit einem Pint abschließen. Wenn man auf die Bahn nach Hause wartet, passt das doch ganz gut. 😉 Ein Pub gibt es direkt im Bahnhofsgebäude.

Unser Irland Highlight: Die Cliffs of Moher & Burren

An der westlichen Küste Irland, mitten in der Galway Bay verstecken sich die beindruckenden Cliffs of Moher. Für mich war es der zweite Besuch an den Klippen und ich muss euch sagen: ich fahre immer wieder gerne hin. Von Dublin aus ist man gut drei Stunden unterwegs und kann diesen Tagestrip gut mit dem Burren Nationalpark und der Galway Bay verbinden.

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Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Meter. Man kann die Klippen vom Besucherzentrum aus nach links oder rechts erkunden. Beide Seiten sind einfach nur atemberaubend. Die offiziellen Wege sind mit Zäunen und Barrieren abgesperrt, so dass man nicht zu sehr an den Rand kann. Die meisten Besucher (uns eingeschlossen) sind über die kleinen Absperrungen drüber gestiegen und so noch näher am Abgrund zu sein.

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Ich habe übrigens keine Zeit erlebt an denen wenig los war an den Cliffs. Gerade wenn die Sonne so grandios scheint wie an diesem Tag ist einiges los.

An den Cliffs kann man gut und gerne zwei bis drei Stunden verbringen ohne das es langweilig wird. Die Aussicht ins einfach wundervoll. Der Eintritt um die Cliffs zu besuchen kostet übrigens EUR 6.00 pro Erwachsener und beinhaltet ebenfalls die Parkgebühren.

The Burren

Nur wenige Fahrminuten von den Cliffs of Moher entfernt befindet sich der Burren Nationalpark. Burren ist allerdings nicht das einzige Kalksteingebiet in Irland, aber mein absoluter Favorit und obendrein auch noch kostenlos zu besichtigen.

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Festes Schuhwerk ist übrigens Voraussetzung, denn die ganzen Steinformationen sind teilweise messerscharf und mit Rissen und Lücken in dem Gestein versehen.

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Aussicht entlang des Burren Nationalparks

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Ein Tag am Giant’s Causeway

Der Giants Causeway

Der Legende nach von dem Riesen Fionn Mac Cumhaill (ausgesprochen: Finn Mac Cool) erbaut um seinen schottischen Wiedersacher Benadonner in einem Duell heraus zu fordern. Um sicher nach Schottland zu gelangen, rieß er große Steinsbrocken aus dem Boden und warf sie in das Meer. So entstand der etwa fünf Kilometer lange, im Meer endende Giants Causway.

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Um zum Giants Causeway zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man mietet sich ein Auto oder man macht es wie ich und bucht einfach eine Tagestour die zum Giants Causeway fährt. Hier kann man die Tagestour zum Giants Causeway buchen (diese habe ich selbst schon ausprobiert und kann sie somit als gut bewerten). Die Fahrt dauert insgesamt circa 3 bis 3,5 Stunden und durchquert Irlands schönste Landschaften.

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Wenn man sich auf dem Weg zum Giants Causeway macht, kann man vorher gleich noch bei der Carrick a Rede Rope Brigde anhalten. Sie zu überqueren kostet zwar Geld (daher würde ich sie persönlich nicht überqueren, denn es ist nur eine Hängebrücke), dennoch lohnt sich ein Besuch einfach aufgrund der wunderschönen Landschaft drumherum.

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Die Carrick a Rede Rope Bridge

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Ist diese Aussicht nicht wundernschön? Auch ohne überqueren der Brücke lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

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Als nächstes ging es direkt zum Giants Causeway: wunderschöne Felsformationen direkt am Wasser. Obwohl auch hier viele anderen Touristen unterwegs sind, kann ich euch einen Besuch nur ans Herz legen. Der Giants Causeway an sich ist kostenlos (allerdings ist das Parken kostenpflichtig) Vom Parkplatz läuft man gut 1,5 km zum Causeway selbst.

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Der Giants Causeway

Reisepläne 2018

Neues Jahr, Neues Reiseglück. Ich hoffe, du bist gut ins Jahr 2018 gerutscht und freust dich ebenso wie ich auf neue Abenteuer. Das Jahr ist bereits schon 3 Wochen alt und unsere Reisepläne für dieses Jahr haben sich um einiges gestärkt und ist zum Teil schon gebucht. Heute erfährst du endlich, wo es uns dieses Jahr hintreiben wird.

Costa Rica

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Seit unserem ITB Besuch 2017 steht für uns fest: wir müssen nach Costa Rica! Und nun ist es soweit. Wir haben alles fest gebucht (zumindest die Flüge und ein paar der Unterkünfte). Wir starten in der Costa Ricanischen Hauptstadt San José und fahren dann für ein paar Tage nach Tortuguero. Von da aus geht es direkt in das kleine Küstendorf Cahuíta. Den krönenden Abschluss wird dann Monteverde bilden, dort verbringen wir nochmals 3 Tage bevor es dann zurück nach Deutschland geht.

Bei den Planungen haben mir  hauptsächlich  die Tipps & Tricks von Chris & Marie von World on a Budget geholfen. Die beiden waren bereits dort und haben echt tolle Berichte und sehr hilfreiche Tipps liefern können. Auch standen sie mir bei meinen unzähligen Fragen mit  Rat und Tat zur Seite. Ein Besuch bei den beiden lohnt sich auf jeden Fall. Sie zählen zu meinen Top 3 der Reiseblogs.

Zürich

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In die Schweiz wollte ich schon länger mal reisen und ich denke Zürich ist hierfür ein ganz guter Start. Ich freu mich, eine Fahrt über den Limmat zu machen oder auf dem Ütliberg die Aussicht über Zürich zu genießen. Vielleicht kann ich dann auch endlich mal Schweizer Käsefondue probieren.

Zypern

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Zypern, oh wie schön! Ich habe durch Zufall Bilder in einem Magazin gesehen und spontan beschlossen das Zypern dieses Jahr unbedingt besucht werden muss. Ausgangs- und Endpunkt wird Larnaka sein und dann mit dem Mietwagen etwas die Küste entlang. Was genau wir uns anschauen wird noch entschieden.

Wohin geht es für in 2018? Was sind eure Reisepläne?

Paint Mines Interpretive Park

Nicht unweit von Colorado Spring und dem Garden of the Gods NP liegt ein weiterer kleiner kostenloser Park: die Calhan Paint Mines. Knapp eine Meile von Calhan entfernt führt ein unscheinbarer Schotterweg (den wir zuerst auch nicht entdeckt haben) zu diesen alten bunten Tonfelsen.

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Genauso wie der Garden of the Gods NP ist dieser Park kostenlos für seine Besucher. Von Denver aus nimmt man am einfachsten die I 25 South bis man die Abfahrt 163 auf die CO 83 nimmt. Von da aus sind es nur noch 5 Minuten Fahrtweg bis auf der rechten Fahrtseite die Paint Mine Road abgeht. Wie besprochen ist diese etwas versteckt, wir sind mehrmals dran vorbei gefahren.

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Erst einmal am Park angekommen findet man eine Landschaft aus weißen Brocken und Steinen vor sich, die allesamt in verschiedenen Farben getaucht sind. Zum Klettern sind die Felsen frei gegeben. Dennoch sollte man aufpassen wenn es zum Beispiel erst geregnet hat denn dann können die Felsen rutschig sein.

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Wie bereits erwähnt ist auch dieser Park für seine Besucher kostenlos. Am Ende der Paint Mine Road findet man einen kleinen Parkplatz sowie mehrere Hinweisschilder den Müll nicht einfach in die Natur zu werfen, hierfür gibt es auch mehrere großen Mülleimer.

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Neben dem Garden of the Gods (der mein absoluter Liebling ist!) gefiel mir dieser Park auch richtig gut. Es hat Spaß gemacht zwischen den Felsen zu klettern und verschiedene Posen für Fotos zu knipsen.

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Die beste Zeit ist übrigens am Nachmittag. Wir waren gegen 14 Uhr dort und durch die späte Nachmittagssonne waren die Felsen noch schöner verfärbt und die Farben kamen erst richtig schön zur Geltung.

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Dublin Food Guide

Es gibt zwei Dinge, die ich sehr liebe: gutes Essen und Irland, noch genauer Dublin. Die irische Hauptstadt zog mich bereits 2013 in ihren Bann. In diesem Beitrag möchte ich euch einmal die nettesten Cafés, leckersten Restaurants und die besten kleinen Imbisse zeigen.

The Tram Café

Wolf Tone Square, Jervis St, North City, Dublin 1

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Das umgebaute Zugabteil ist nun ein kleines Café direkt neben dem Jervis Shopping Centre. Es ist bereits schon morgens zum geöffnet und lädt so bereits zum Frühstück ein.  Neben sehr leckerem Café und süßen Teilchen wie Muffins, Kuchen oder Plunder werden auch diverse Salate und Paninis angeboten. Da wir zur Mittagszeit dort waren, entschieden für uns für ein Panini mit Feta, Ruccola & Tomaten und der Tagessuppe. Die Preise sind für die Qualität in Ordnung – eine Tasse Café und ein Stück Kuchen bekommt man für circa 6 EUR.

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The Church

Junction of Mary St & Jervis St, Dublin, Dublin 1

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The Church in Dublin ist wie der Name sagt eine umgebaute Kirche. Auf den Rängen gibt es das richtige Restaurant und in der Mitte der Kirche (unten, siehe Foto) ist die Bar. Dort hat man auch genügend Sitzplätze, allerdings kann man dort nur von der Barkarte bestellen. Sonntags gibt es zusätzlich eine kostenlose Irish Singing & Dancing Aufführung, die wir jedem nur ans Herz legen können! Es lohnt sich aber gerade am Wochenende zu reservieren.

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Queen of Tarts

Cow’s Ln, Dame St, Temple Bar, Dublin 2

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Ein weiteres süßes Café inmitten von Temple Bar. Neben süßen Tartes, Muffins und Kuchen gibt es auch herzhaftes sowie Salate, Sandwiches und Suppen. Der Kaffee ist ausgezeichnet und die Teeauswahl riesig. Alle Gebäcke werden selbst gebacken und das schmeckt man wirklich. Für Veganer gibt es ebenso einige Kleinigkeiten zur Auswahl. Es kann sein, dass man etwas warten muss bis ein Sitzplatz frei ist. Wir hatten Glück aber einige Gäste nach uns, mussten kurz warten. Zum Brunchen am Wochenende würde ich auf jeden Fall reservieren.

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Coco bo

O’Connell Street Upper O’Connell Street Upper, North City, Dublin 1

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Da Coco Bo ist ein etwas größeres Café direkt auf der O’Connell Street. Neben diversen Kuchen und Cupcakes gibt es auch eine Frühstückskarte. Der eigentliche Coup allerdings ist die Schokoladenfabrik. Neben der Trinkschokolade, die sich mein Mann gegönnt hat, kann man sich auch eine eigene Tafel Schokolade herstellen lassen.

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Wart ihr schon mal in einem der Cafés oder Restaurants? Was waren eure Erfahrungen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.