Einen Tagesausflug zu den Niagara Fällen

Ein weiterer Pflichthalt auf unserer großen USA Rundreise waren die Niagara Fälle. Majestätisch, laut und zumindest im Winter eiskalt. Warum sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt, erfahrt ihr heute.

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American & Bridal Veil Falls (USA)

Die Niagara Fälle sind Wasserfälle des Niagara Flusses, der den Eriesee und den Ontariosee miteinander verbindet. Es gibt die Niagara Fälle im US Bundesstaat New York sowie in der kanadischen Provinz Ontario.

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Der Eintritt ist kostenfrei und der Park das ganze Jahr über geöffnet. Es gibt allerdings einige Attraktionen im Park, die nur saisonal geöffnet haben. Im Winter zum Beispiel fährt die Maid of the Mist nicht.

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Rainbow Bridge

Neben mehreren Wanderwegen gibt es auch einen Aussichtsturm (der war leider zu unserem Besuch geschlossen). Wenn man Zeit hat lohnt sich übrigens auch ein Abstecher auf die kanadische Seite, um dort nochmal einen anderen Blick auf die Fälle zu haben. Die Anreise gestaltet sich für deutsche Staatsbürger mit gültigen Reisepass als einfach, ohne vorher die ETA beantragen zu müssen.

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Vor circa 12.000 Jahren nach der letzten Kaltzeit schmolzen die Gletscher in der Gegend um die Niagara Fälle. Das Schmelzwasser brachte den Eriesee zum überlaufen, wodurch der Niagara Fluss entstand. Dieser übergoss sich über die Niagara Schichtstufe (also die Wasserfälle heutzutage) in den Ontariosee.

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Blick aus unserem Zimmer im 14. Stockwerk

Wir haben übrigens in einem sehr günstigen Apartmenthotel in Buffalo übernachtet. Die Fahrt von Buffalo zu den Niagara Fällen beträgt circa 35 Minuten bei einer Gesamtstrecke von circa 34 km.

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Paint Mines Interpretive Park

Nicht unweit von Colorado Spring und dem Garden of the Gods NP liegt ein weiterer kleiner kostenloser Park: die Calhan Paint Mines. Knapp eine Meile von Calhan entfernt führt ein unscheinbarer Schotterweg (den wir zuerst auch nicht entdeckt haben) zu diesen alten bunten Tonfelsen.

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Genauso wie der Garden of the Gods NP ist dieser Park kostenlos für seine Besucher. Von Denver aus nimmt man am einfachsten die I 25 South bis man die Abfahrt 163 auf die CO 83 nimmt. Von da aus sind es nur noch 5 Minuten Fahrtweg bis auf der rechten Fahrtseite die Paint Mine Road abgeht. Wie besprochen ist diese etwas versteckt, wir sind mehrmals dran vorbei gefahren.

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Erst einmal am Park angekommen findet man eine Landschaft aus weißen Brocken und Steinen vor sich, die allesamt in verschiedenen Farben getaucht sind. Zum Klettern sind die Felsen frei gegeben. Dennoch sollte man aufpassen wenn es zum Beispiel erst geregnet hat denn dann können die Felsen rutschig sein.

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Wie bereits erwähnt ist auch dieser Park für seine Besucher kostenlos. Am Ende der Paint Mine Road findet man einen kleinen Parkplatz sowie mehrere Hinweisschilder den Müll nicht einfach in die Natur zu werfen, hierfür gibt es auch mehrere großen Mülleimer.

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Neben dem Garden of the Gods (der mein absoluter Liebling ist!) gefiel mir dieser Park auch richtig gut. Es hat Spaß gemacht zwischen den Felsen zu klettern und verschiedene Posen für Fotos zu knipsen.

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Die beste Zeit ist übrigens am Nachmittag. Wir waren gegen 14 Uhr dort und durch die späte Nachmittagssonne waren die Felsen noch schöner verfärbt und die Farben kamen erst richtig schön zur Geltung.

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Garden of the Gods NP

Garden of the Gods – ein 520 ha  großer Nationalpark bei Colorado Springs in dem Bundesstaat Colorado. 1909 gegründet ist er heute ein sehr beliebtes Reiseziel vieler Einheimischer und Touristen. Und auch ich besuchte diesen farbenprächtigen Nationalpark während meiner Zeit als Au Pair. Wieso ich mich in diesen Nationalpark so verliebt habe, erfahrt ihr heute.

(Ich entschuldige mich schon jetzt für die miese Bildqualität. Damals war ich in den Anfängen vom Fotografieren und hatte nur eine einfache Digitalkamera)

Wir -das waren 3 andere Au Pairs und ich- bereits früh morgens los um einen ganzen Tag zur Verfügung zu haben. Das Wetter war wie immer sehr angenehm: warm & sonnig, dafür aber auch luftig. Im Visitor Center kann man sich übrigens eine Mappe vom Park geben lassen. Dort sind dann auch nochmal alle Steinformationen beschrieben sowie eine Wegbeschreibung. Wir haben einfach dieses Schild abfotografiert:

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Leider ist der Park gerade am Wochenende gerade an den großen Steinformationen sehr voll und überlaufen, wir sind daher auch auf den kleinen Wanderwegen entlang gelaufen um den Menschenmassen etwas zu entkommen.

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DIGITAL CAMERAWenn man Glück hat, begegnet man einigen Rehen oder Elchen auf dem Weg. So sind auch wir einem Reh über den Weg gelaufen:

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Einige der Steine kann und darf man übrigens einfach zu besteigen, ohne das man vorher eine Genehmigung oder besonderes Equipment braucht. Von diesen Steinen aus hat man meist auch immer einen wundervollen Blick über den gesamten Park:

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„Kissing Camels“

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„The White Rock“

Ich kann jedem einen Besuch im Garden of the Gods NP nur ans Herz legen. Es sind wunderschöne Steinformationen, der Eintritt ist kostenlos und die Wanderwege sind für Anfänger super geeignet.